B E H A N D L U N G E N
Der gründliche und vollständige Ansatz.
Hier finden Sie unseren neuen Ansatz zum gründlichen und vollständigen Behandeln von verdrängten Emotionen (Angst, Wut, Scham, etc.).
Der gründliche und vollständige Ansatz
8 Min. Lesezeit.
Die gründliche und vollständige Behandlung einer verdrängten Emotion (Angst, Scham, Wut, etc.) oder negativen Kognition (nK).
Wir forschen seit über 12 Jahren im gründlichen und vollständigen Behandeln von verdrängten spezifischen Emotionen wie Angst, Scham, Wut, etc. (zum Beispiel: Angst vor Kontrollverlust, Scham ich zu sein, Gefühl der Ablehnung).
Es liegt auf der Hand, dass dieser Ansatz in der Behandlung länger dauert, doch dafür tiefere Auswirkungen hat. Wir haben aber herausgefunden, dass es deutlich tiefere und umfassendere Auswirkungen bewirkt, als der „normale“ Ansatz der Angstbehandlung (die störende Angst wird so lange behandelt bis das Angst-Niveau so weit abgebaut ist, dass es zufrieden stellt und die Behandlung beendet wird).
Warum?
Viele Menschen haben ihre Angst „verstanden“. Sie kennen ihre Auslöser, ihre Geschichte, vielleicht sogar die Kindheitssituation in der alles begann und die zugrundeliegende Psychodynamik. Und trotzdem kommt die Angst wieder — in der nächsten Stresssituation, in der nächsten Beziehungskrise, manchmal scheinbar aus dem Nichts. Der Grund dafür ist selten mangelnde Einsicht. Der Grund ist, dass Angst nicht nur im Kopf wohnt, sondern im Körper verankert ist. Man kann eine Angst daher nicht gedanklich lösen. Solange diese körperliche Verankerung besteht, bleibt jede Bearbeitung unvollständig. Und selbst wenn man im Körper behandelt, aber dies nicht vollständig tut, wird sie höchstwahrscheinlich wieder kommen.
Dieser Artikel beschreibt, was passiert, wenn eine Angst wirklich gründlich behandelt wird — so gründlich, dass auch die chronischen Muskelverspannungen gelöst werden, die sie über Jahre gehalten haben. Und warum genau darin der Unterschied zwischen vorübergehender Erleichterung und stabiler Veränderung liegt.
Welche Ängste genau werden behandelt?
In der Psychologie unterschiedet man zwei verschiedene Formen von Ängsten. Einmal die normalen Ängste, welche gesund und natürlich sind und warnen in Situationen vor Gefahr. Ohne sie wäre die Menschheit schon lange ausgestorben. Dann gibt es noch die Ängste aus der Vergangenheit, die auch krankhafte Ängste genannt werden. Diese sind nicht gesund sondern pathogen (krankhaft) und haben belastende und schädliche Auswirkungen, warnen nicht vor Gefahren in Situationen und sollten behandelt werden. Diese wurden aus Schutz im frühkindlichen Alter in einer überfordernden Situation verdrängt und sind seitdem aus dem Bewußtsein ausgeschlossen.
Die Struktur
Erst im Laufe der letzten Jahrzehnte, sammelte sich das Wissen über den kompletten Aufbau und Struktur einer verdrängten Emotion. Und auch Methoden kamen erst in dieser Zeit auf, so eine Struktur vollständig zu behandeln, was wir auflösen nennen (da jede Emotion sich wortwörtlich auflöst am Ende). Damit gab es dann auch zum ersten Mal die Möglichkeit eine Angst vollständig und gründlich aufzulösen. Das haben wir vor 12 Jahren angefangen und in dieser Forschungszeit behandeln wir Emotionen eben auch NUR genauso; gründlich und vollständig. Dieser neuer Ansatz hat, wie schon erwähnt, deutlich tiefere und umfassendere Auswirkungen, gerade bei stark aufgeladenen Ängsten sind das ganz andere Ebenen an Auswirkungen. Damit offenbart dieser Lösungsansatz auch ganz andere Behandlungsmöglichkeiten für Probleme/Krankheiten, die bisher unddenkbar zu heilen waren.
Was genau meinen wir mit:
Vollständig:
Jede verdrängte Emotion hat mehrere Abschnitte, wenn man diese komplett/vollständig behandeln will.
1. Physische Ebene: Die Verspannung der verdrängten Emotion (Angst, Gefühl, Wut, etc.).
2. Kognitive Ebene: Der dahinterliegende Kognition/Glaubenssatz wird in Disputation gestellt (vom Glauben losgelassen)
3. Physische Ebene, die Verspannung der dahinterliegende negativen Kognition.
4. Verankerung eines positiven, förderlichen Glaubenssatzes.
Das sind die Schritte um eine verdrängte Emotion vollständig zu behandeln.
Gründlich:
Mit gründlich meinen wir, dass wir im Sinne von gründlich bis zum Ende, jede Emotion behandeln. Das bedeutet die Angst (oder andere Emotion), sprich die Verspannung vollständig reduziert wird, bis nichts mehr davon vorhanden ist. Und auch die Verspannung der negativen Kognition bis zum Ende, vollständig behandeln, bis nichts mehr davon im Körper ist. Und falls dann auch noch die positiven Kognition Verspannung enthält, auch die Verspannung abbauen, bis nichts mehr davon im Körper ist.
Das funktioniert mit jeder Angst und auch jeder anderen Emotion (Scham, Trauer, Wut, etc.).
Wir sprechen von Aufgelöst daher, weil das wortwörtlich geschieht, wenn die Verspannungen der Emotion solange reduziert werden, bis nichts mehr vorhanden ist. Daher auch die Namen unserer Apps: “Angst Auflösen” und “Glaubenssätze Auflösen”.
Erfahrungen aus unserer über 12-jährigen Forschungszeit
– Jede Angst oder andere Emotion kann gründlich aufgelöst werden, unabhängig vom Entstehungsdatum, Größe, Stärke, Thema, etc. Jede Emotion ist immer endlich, daher ist es immer nur eine Frage der Zeit, bis man auch diese bis zum Ende, gründlich aufgelöst hat.
– Die Behandlungszeit der negativen Kognition beträgt ähnlich lange wie die der verdrängten Emotion.
– Je früher die Emotion verdrängt wurde, desto stärker aufgeladen ist sie. Die stark aufgeladenen Ängste entstanden fast alle in den ersten vier Jahren nach der Geburt, denn das ist das Alter, in dem das Kind die Entwicklungsphasen nach Freud durchmacht.
– Man fühlt regelrecht, wenn die Angstbehandlung zum Ende kommt, denn es breitet sich ein warmes, lebendiges Gefühl über die Stelle aus, wo die Verspannungen im Körper saßen. Man fühlt es, dass sich eine innere Wunde schließt. Das ist eine Erfahrung die auch Peter Levine (Traumaforschung) beschreibt. Ängste sind Traumafolgestörungen.
– Tiefere Auswirkungen – Auch beobachten wir, dass es Auswirkungen gibt die unabhängig von der jeweiligen Angst sind, die gerade behandelt wird.
Beispiel:
Jeden Tag ab ca. einer dreistündigen Behandlungszeit, fängt sich an der Grundzustand permanent ein klein wenig zu verändern/verbessern. Man kann das spätestens am nächsten Tag wahrnehmen. Wenn Sie das etwas länger täglich machen, dann werden Sie merken, dass der Grundzustand sich auch jeden Tag verändert, und nach einiger Zeit, wird man deutlich ruhiger, tiefer ruhiger und man kommt mehr “zu sich”, unabhängig von den behandelten Ängsten. Das liegt auch auf der Hand, weil fast die ganze Behandlung besteht aus Verspannungen lösen, die tief im Körper sitzen. Diese werden auch als Stressoren bezeichnet und die summieren sich. Man merkt das bei den (Körper-) Zuckungen die in dem Prozess immer mal wieder auftreten. Der ganze Körper wird von spontanen Zuckungen erfüllt und baut so tiefe Verspannungen ganzheitlich, auf mehreren Ebenen, ab.
Zusätzlich ergibt sich daraus:
Das Messen von Ängsten.
Da wir über 10 Jahre lang die DFTR-Methode benutzen (da sie unseres Wissens die schnellste Methode überhaupt ist), können wir einen qualitativen Faktor der Angst bestimmen.
Wir messen Ängste in ihrer Behandlungsdauer. Da jede Angst subjektiv, also immer individuell stark aufgeladen ist, ist das der einzige einigermaßen „objektive“ Wert. Objektiv natürlich nur in dem Sinne, dass es nicht austauschbar mit Anderen ist (bei jedem ist diese Angst wenn er sie hat, unterschiedlich stark aufgeladen, aber sie ist für einen selber messbar. Das wird relevant, wenn Sie mehrere Ängste behandeln, um z. B. größere Probleme/Störungen/Krankheiten zu heilen.
Warum wurde die Angst verdrängt?
Wenn ein Gefühl zu überfordernd oder bedrohlich ist, um es zu fühlen, dann entsteht eine Notsituation, in der die Psyche zum Schutz reagieren muss. Die Psyche hilft sich damit mit einer Notfallfunktion und verdrängt das Gefühl – nicht einfach ins Nichts, sondern in das Unbewusste. Damit ist es nicht einfach weg oder vergangen, sondern es ist noch da und fängt an seine negative Auswirkung zu entfalten. Verdrängung ist ein aktiver, körperlicher Vorgang. Der Organismus spannt Muskulatur an, um den Affekt zu binden: Das Zwerchfell verhärtet sich und flacht die Atmung ab, damit die Angst nicht in voller Intensität spürbar wird. Der Kiefer presst zusammen, was nicht gesagt oder geschrien werden durfte. Nacken und Schultern ziehen sich hoch wie in einer eingefrorenen Schreckreaktion. Der Beckenboden verschließt sich, der Bauch wird hart.
Wilhelm Reich hat dieses Phänomen als Muskelpanzer beschrieben: eine chronifizierte Abwehrhaltung, die irgendwann nicht mehr als Anspannung erlebt wird, sondern als „normal“. Der Panzer ist keine Nebenwirkung der Angst — er ist ihr Speicherort. Die Verspannung ist die Angst in gebundener Form.
Das erklärt, warum rein kognitive Arbeit oft an eine Grenze stößt. Man kann eine Angst analysieren, einordnen, relativieren — aber solange der Körper die alte Schutzspannung hält, bleibt das Angstprogramm auf physiologischer Ebene abrufbar. Das Körpergedächtnis kennt die Einsicht nicht.
Was „vollständig behandeln“ eigentlich bedeutet
Eine gründliche Bearbeitung von Angst umfasst drei Ebenen, die zusammengehören und sich gegenseitig bedingen:
Der Affekt muss vollständig fühlbar werden. Die verdrängte Angst muss in einem geschützten Rahmen wieder erlebbar werden. Nicht als Überflutung, sondern als dosiertes, begleitetes Durchfühlen dessen, was damals nicht gefühlt werden konnte.
Die muskuläre Bindung muss sich lösen. Wenn der Affekt wirklich durchlebt wird, verliert die Haltespannung ihre Funktion. Der Körper kann loslassen, was er nicht mehr festhalten muss. Das zeigt sich oft unmittelbar: tiefes spontanes Durchatmen, Zucken, Zittern, Wärme, Weinen, ein Gefühl von Weite im Brustraum. Das sind keine Nebeneffekte, sondern Zeichen, dass gebundene Energie wieder in Fluss kommt. Die Angst löst sich.
Die zugrunde liegende Kognition muss bewusst und revidierbar werden. Hinter jeder verdrängten Angst steht ein negativer Glaubenssatz — „Ich bin nicht sicher“, „Ich bin ausgeliefert“, „Ich darf nicht ich selbst sein“, „Wenn ich fühle, gehe ich unter“. Und hier liegt ein entscheidender Punkt: Die negative Kognition wird oft erst dann wirklich greifbar, wenn der Affekt körperlich zugänglich ist. Solange die Angst weggespannt ist, bleibt auch der Glaubenssatz abstrakt — man kann ihn benennen, aber nicht in seiner emotionalen Wahrheit erfassen und deshalb auch nicht wirklich korrigieren.
Die Vorteile: Was sich verändert, wenn der Körper mitgeht
Die Angst verliert ihre Rückkehradresse
Der vielleicht wichtigste Effekt: Die Angst hat keinen somatischen Anker mehr, über den sie sich reaktivieren könnte. Rückfälle entstehen typischerweise dann, wenn Stress oder ein Trigger die alte Körperspannung wieder hochfährt — und mit ihr das gesamte Angsterleben. Ist die Spannung gelöst und der zugehörige Glaubenssatz losgelassen worden und auch die Verspannung verarbeitet, fehlt diesem Mechanismus die Grundlage. Was bleibt, ist die Erinnerung an die Angst — aber ohne ihre körperliche Zündschnur.
Die Atmung wird frei — und mit ihr das Nervensystem
Chronische Angst und flache Atmung sind untrennbar verbunden. Ein verspanntes Zwerchfell hält den Organismus in permanenter leichter Alarmbereitschaft: Die Atmung bleibt hoch und flach, der Sympathikus dauerhaft leicht aktiviert. Löst sich diese Spannung, vertieft sich die Atmung von selbst. Das parasympathische System — zuständig für Erholung, Verdauung, Regeneration — kann wieder greifen. Viele Menschen erleben zum ersten Mal seit Jahren, wie sich echte Ruhe anfühlt: nicht als Erschöpfung, sondern als lebendige Entspannung.
Energie wird frei
Verdrängung ist Dauerarbeit. Die Muskulatur, die einen Affekt über Jahre oder Jahrzehnte gebunden hält, verbraucht kontinuierlich Energie — unbemerkt, aber messbar in chronischer Müdigkeit, Erschöpfbarkeit und dem Gefühl, „nie richtig aufzutanken“. Wenn diese Haltearbeit wegfällt, steht die gebundene Kraft wieder zur Verfügung. Menschen berichten nach gründlicher Bearbeitung oft von einem Energieschub, der sie selbst überrascht — dabei ist keine neue Energie entstanden, sondern alte freigeworden.
Das gesamte Gefühlsspektrum öffnet sich
Der Muskelpanzer ist kein Präzisionsinstrument. Wer Angst chronisch wegspannt, dämpft zwangsläufig auch alles andere: Freude, Erregung, Zärtlichkeit, Trauer, Lust. Die Dämpfung wirkt global. Deshalb erleben viele Menschen nach der Lösung einer tiefen Angst nicht nur weniger Angst, sondern insgesamt mehr Lebendigkeit — trotz mehr innerer Ruhe und einem gewachsenen Gefühl von Freiheit. Letztendlich ist eine Angst-Behandlung, auf der tiefsten Ebene, das Entspannen der Verspannung im Körper/Muskeln. Wenn Sie das langfristig machen, sollte es auf der Hand liegen, dass man dadurch ruhig wird.
Körperliche Folgebeschwerden gehen zurück
Chronische Muskelspannung hat somatische Folgekosten: Spannungskopfschmerz, Kieferprobleme, Nacken- und Rückenbeschwerden, funktionelle Magen-Darm-Symptome, Engegefühle in der Brust. Nicht jede dieser Beschwerden ist psychogen — aber wo die Verspannung Teil einer Angstabwehr war, verschwinden die Symptome oft mit ihr. Auch der Schlaf verbessert sich häufig deutlich, weil der Organismus nachts nicht mehr gegen die eigene Alarmbereitschaft ankämpfen muss.
Die Selbstregulation wird realistisch statt abwehrbasiert
Ein oft übersehener Effekt: Wer eine Angst vollständig durchgearbeitet hat, kann künftige Angst besser regulieren. Nicht, weil er „gelernt hat, mit Angst umzugehen“, sondern weil aktuelle Angst nicht mehr auf einen alten, ungelösten Angstberg trifft. Neue Angst kann als das erlebt werden, was sie ist, ein Wahrnehmungsobjekt, dass die Aufgabe hat uns etwas mitzuteilen, statt als Wiederaufflammen einer alten Wunde. Wenn diese gesunde Angst wahrgenommen wird, dann verschwindet sie dann auch. Das Verhältnis zur eigenen Angst verändert sich grundlegend: von Vermeidung zu Auskunft.
Warum Teillösungen sich rächen
Eine nur teilweise bearbeitete Angst verhält sich wie Wasser: Sie sucht sich einen neuen Weg. Wird der Affekt kognitiv „erledigt“, aber körperlich nicht gelöst, verschiebt sich das Symptom häufig — aus der Panikattacke wird eine diffuse Anspannung, aus der Anspannung ein körperliches Symptom, aus dem Symptom ein Vermeidungsverhalten. Der zugrunde liegende Glaubenssatz bleibt intakt und organisiert weiterhin das Erleben, nur eben durch eine andere Tür.
Deshalb ist Gründlichkeit hier keine Perfektionismus-Frage, sondern eine strukturelle: Solange eine der drei Ebenen — Gefühl, Körper, Kognition — unbearbeitet bleibt, bleibt die Gesamtstruktur funktionsfähig. Erst wenn alle drei erreicht sind, kippt sie.
Fazit
Eine Angst vollständig zu behandeln heißt, sie dort zu lösen, wo sie tatsächlich gehalten wird: im Zusammenspiel von verdrängtem Gefühl, chronischer Muskelspannung und negativem Glaubenssatz. Der Gewinn ist mehr als Symptomfreiheit. Es ist die Rückgewinnung von Atmung, Energie, Gefühlstiefe und Kontaktfähigkeit — und ein Nervensystem, das nicht mehr gegen sich selbst arbeitet. Die Angst verliert nicht nur ihre Macht. Sie verliert ihren Ort.
Und nochmals: Ja, es dauert länger, aber gehen Sie den weg, da er sich lohnt. Nicht nur wegen der Angst, sondern auch wegen der Ruhe und Freiheit die entstehen.
Alles gilt hier selbstverständlich nicht nur für Ängste, sondern auch für alle anderen Emotionen.
Ein weiterer neuer Ansatz: (Nur noch eingeschränkt zu empfehlen, wegen der längeren Zeiterfordernis): Mehrere verdrängte Emotionen und Kognition behandeln.
Das öffnet nun nochmal ganz neue Behandlungsmöglichkeiten für Störungen oder Krankheiten, die sonst so nicht behandelbar sind. Wenn Sie daran interessiert sind, schreiben Sie uns.
Das einzig lebenswerte Abenteuer kann für den modernen Menschen nur noch innen zu finden sein. Carl Gustav Jung. Schweizer Psychiater und Begründer der analytischen Psychologie
„Die Psychoanalyse bleibt ein Privileg von Wenigen, und ihre therapeutische Ergebnisse werden oft bestritten. Wenn man aber mehrmals mit verschiedenen Menschen erlebt hat, welche Kraft freiwerden, wenn die Folgen der Erziehung abgebaut werden konnten;… wenn man sieht wie diese Kräfte überall sonst destruktiv eingesetzt werden müssen, um das Lebendige bei sich und bei anderen zu zerstören, weil dieses von klein auf als böse und bedrohlich angesehen wurde, dann möchte man etwas von den in der analytischen Situation gewonnener Erfahrung der Gesellschaft vermitteln. Ob diese Vermittlung gelingt, bleibt eine Frage. …Doch die Gesellschaft hat ein Recht drauf, sowie dies überhaupt möglich ist, zu erfahren, was in den Räumen der Analytiker eigentlich geschieht. Denn was hier zum Vorschein kommt, ist nicht nur eine Privatangelegenheit einiger Kranker oder Verwirrter, sondern Sache von uns allen.“ Alice Miller „Am Anfang war Erziehung“., S. 22.
WER NICHT DIE URSACHEN AUFLÖST, WERKELT NUR AN SYMPTOMEN.
„Das Denken wird die Angst nicht überwinden, wohl aber das Handeln.“
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